Geänderte Erscheinungsweise

AV-Signage 1-2014Die Erscheinungsweise der
AV-Signage wird sich ändern.

Die vier Printausgaben im Jahr decken nicht mehr den wachsenden Markt an Informationen über Digital Signage (DS) Produkte und Anwendungen sowie Public Displays ausreichend ab, so dass diese Informationen künftig mit in die AV-views einfließen werden. Dadurch verdichtet sich die Frequenz von DS-Themen auf sechs Ausgaben pro Jahr. Geänderte Erscheinungsweise weiterlesen

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Stellenweise wolkig

Die ISE 2014 steht unmittelbar bevor und das Thema Digital Signage (DS) wird wieder einen  großen Raum einnehmen. Zahreiche Hersteller und Dienstleister werden Produkte wie Lösungen anbieten, um den Besuchern zu zeigen, was alles mit Digital Signage möglich ist. Unterstützt von diversen Marktforschungseinrichtungen wird proklamiert, dass DS nach wie vor ein großer Wachstumsmarkt ist. Aber wie kommt es dann, dass die Digital Signage Europe Expo, die im Frühjahr in Berlin stattfinden sollte, so plötzlich abgesagt wird.

Der NEC-Stand auf der Viscom 2013
Der NEC-Stand auf der Viscom 2013

Eine falsches Messekonzept, die falsche Zeit oder ein erdrückendes Angebot alternativer Messen, die sich des Themas Digital Signage annehmen. Allen voran die ISE mit der Wucht der größten  angebotsorientierten Messe dieser Branche. Oder die Euroshop oder die Viscom oder die IFA als eher anwenderorientierte Veranstaltungen?

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Samsung LFD Tag

Die 3x3-Display-Wand sorgt für den Überblick
Die 3×3-Display-Wand sorgt für den Überblick

Roadshows und bestimmte Thementage sind mittlerweile beliebte Veranstaltungen, um Kunden, Partner und sonstige Interessierte zusammenzubringen und um das eigene Leistungsspektrum den Besuchern näherzubringen. Bewährt hat sich, Partner dazu einzuladen, die als Mitaussteller Speziallösungen anbieten, die der Hersteller nicht zu leisten vermag. So haben alle Parteien etwas davon und der Kunde profitiert.

Der Ausstellerbereich bot Raum und Zeit für Gespräche
Der Ausstellerbereich bot Raum und Zeit für Gespräche

Samsung hat jetzt den zweiten Large Format Displays, kurz:  (LFD-)Tag in der Klassikstadt in Frankfurt ausgetragen. Ein Besuch vor Ort zeigte eine rege Teilnahme des Publikums und interessante Beiträge aus der Welt der professionell eingesetzten Displays.

Einen ausführlichen Beitrag zu dem LFD-Tag gibt es in der nächsten Ausgabe der AV-Signage (3-2013).

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HD, 3D, 4k und was dann?

Kürzlich las ich einen Artikel in einem AV-Fachmagazin für die Konsumgütermärkte, dass die TV-Welt schwächelt und die großen Hoffnungen auf 4k ruhen. 4k wird oft synonym mit Ultra Full HD genannt, wobei UFHD 4 x HD-Auflösung entspricht (3960 x 2160 Pixel) und 4k 4096 x 2160 Pixel Auflösung, da die Kinoinddustrie einige Pixel mehr in der Horizontalen verlangt.

Weiter war zu lesen, dass es kaum noch neue Heimkino-Projektoren zu testen gibt. Viele Hersteller ziehen sich aus diesem Markt zurück und gehen in den Business-Markt, weil da die Margen anscheinend noch besser sind.

Mich wundert das nicht, sind doch die Hersteller selbst schuld, sind sie doch gewissermaßen die Bestatter ihrer eigenen Märkte. Als die ersten HD-Displays auf den Markt kamen, kam es schlicht einer Revolution gleich, was die Bildqualität angeht. Große, scharfe, hochaufgelöste Bilder und Filme waren fortan zu sehen. Und sie verbrauchten obendrein auch noch weniger Strom – von Plasma-Displays mal abgesehen – und weniger Platz als die Röhrengeräte. Also raus mit den Boliden, dachte der Konsument, und das machte auch Sinn.

Der Markt wuchs und es ließ sich in der Branche Geld damit verdienen, sodass nahezu jeder Hersteller neue Fabriken für Displays baute, um den Markt bedienen zu können. Ziel war es, so schnell wie möglich Stückzahlen zu liefern, damit die Stückkosten sinken und dem Wettbewerb obendrein ein Schnippchen geschlagen wird. Zu der Zeit wollte niemand etwas von Überproduktion wissen. Was noch schwächelte war der Content und die Übertragung via Satellit, Kabel oder Schüssel, so dass hier schon Abstriche gemacht werden mussten.

Aber damit nicht genug:  Die alten Röhrenkisten waren noch nicht auf der Müllkippe der Geschichte für Unterhaltungselektronik angekommen, da hieß es: Die Zukunft gehört 3D!3D-Foto fehlt

Jetzt kommt der Konsument zum zweiten Mal ins Spiel. Die Garantiezeit seines gekauften LCD- oder Plasma-TVs war noch nicht abgelaufen, da sollte er sich schon ein neues Gerät kaufen, das noch intensivere Bilder lieferte. Dreidimensional mit dem Gefühl dabei sein. Es wurde wieder produziert, da die Fabriken vorhanden waren und ausgelastet werden mussten. Doch was macht der Konsument? Gerade hat er sich eine Bluray-Disc gekauft, jetzt muss er sie auch in 3D-Qualität haben.

Die Hersteller von Content fingen an zu schwitzen. Neue Kameras mussten her, neue Technik, um die Film ruckelfrei zu bekommen. Ganz zu schweigen von den Übertragungsraten von Satellit und  Kabel. Die Fernsehanstalten verhielten sich merkwürdig ruhig, weil sie das Problem nicht lösen konnten. Nur mit einem beträchtlichen technischen Aufwand, der hohe Investitionskosten nach sich ziehen würde, was letztendlich die Verbraucher wieder zahlen sollten, aber ganz bestimmt nicht taten. HD, 3D, 4k und was dann? weiterlesen

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Helfen Barcodes am POS den Abverkauf zu steigern?

Das Unternehmen Permaplay aus Baden-Baden bietet LC-Displays für den POS (Point of Sale) an, die mit Barcode-Lesern ausgestattet sind, und die den Abverkauf am POS steigern helfen. Die Gründe dafür sind plausibel: Zunächst besteht eine höhere Bindung zwischen Produkt und Information, da nur Informationen über das Produkt gezeigt werden, zu denen der eingelesene Barcode gehört. Streuungen werden so vermieden und der potentielle Kunde muss nicht lange nach Informationen suchen. Die gezeigten Informationen können Produktvideos, Anleitungen  oder Beispielanwendungen des Produktes  sein. Die mediale Aufbereitung der Informationen kann die Kaufentscheidung positiv beeinflussen.Barcode-Leser am Display (Quelle: Permaplay)

Ein weiterer Grund für den Einsatz von Barcode-Scannern ist haptischer Natur. Die Kunden müssen zur Aktivierung des Barcodes das Produkt in der Hand halten. Sie sind also im Kauftentscheidungsprozeß soweit, dass zusätzliche Informationen benötigt werden. Im AIDA-Konzept (Attention-Interest-Desire-Action) befinden Sie sich also auf der Schwelle vom Interesse am Produkt zum möglichen Wunsch hin, es besitzen zu wollen. Das Produkt in den Händen zu halten ist schon ein gutes Zeichen, denn der Kunde baut schon eine Beziehung zum Proukt auf – ob er will oder nicht. Werden dann noch emotionale Inhalte auf dem Display überzeugend dargebracht, kann die Kaufentscheidung positiv beeinflusst werden. Es bleibt aber dabei: Auf den Content kommt es maßgeblich an!

 

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Profi Display oder TV-Gerät?

Was spricht eigentlich dagegen, statt eines teuren Profi-Displays ein günstiges TV-Gerät gleicher Größe zu nehmen? Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten alles. Dieser Beitrag soll erste Hinweise darauf geben, warum es nicht ratsam ist Konsumer-Geräte für den den Einsatz zu nehmen. In der nächste Ausgabe des Heftes AV-Signage (3-2013, erscheint im Oktober) werden wir noch ausführlicher darauf eingehen und auch die Ergebnisse der Blog-Beiträge mit berücksichtigen.

Der erste Unterschied besteht schon einmal darin, sich klar zu machen, wo das Display eingesetzt werden soll. TV-Geräte wird überwiegend in einer homogenen Umgebung (Wohnzimmer, Heimkino), d.h. bei gleichen Licht- und Temperaturverhältnissen eingesetzt, während ein Profi-Display viele Anforderungen erfüllen muss. Es hat Aufgaben im Indoor- wie Outdoor-Bereich zu erfüllen, und diese beiden Bereiche erfordern ganz unterschiedliche Eigenschaften.

 

Displays im typischen Indoor-Einsatz
Displays im typischen Indoor-Einsatz

 

Indoor-Bereich

Displays werden zu Werbe- und Informationszwecken in Einkauf-Malls, im Transportwesen (Flughäfen, Bahnhöfen, usw.), in Museen, auf Messen und in anderen Veranstaltungen eingesetzt. Allen Orten gemeinsam ist eine hohe Umgebungshelligkeit, die das Displays aufhellen und den Kontrast senken. Dadurch werden die Lesbarkeit und das Erkennen von Motiven auf dem Display erschwert. Außerdem bedeutet der hohe Lichteinfall auch Reflexionen auf dem Display. die diese Effekte negativ verstärken. Die eingesetzten Displays müssen also über eine hohe Helligkeit verfügen und über eine reflexionsarme Beschichtung, um die Bildqualität zu sichern. TV-Geräte kommen da mit deutlich weniger Helligkeit aus, da sie im Vergleich in viel dunkleren Umgebungen eingesetzt werden.

Profi-Displays sind dauernd im Einsatz. Im Fachjargon heißt das 24/7-Modus. 24 Stunden am Tag und das sieben Tage die Woche. In der Regel stimmt das nicht ganz, da auch sie gewartet werden müssen. Fakt ist aber, dass sie um ein Vielfaches höher belastet werden als TV-Geräte, deren Langzeitstabilität mit vier Stunden Einsatzzeit am Tag angegeben wird. Elektronik, Stromversorgung und Mechnik müssen also extrem zuverlässig sein.

Als vorerst letzter Aspekt ist der Blickwinkel zu nennen, aus dem die Betrachter auf das Display sehen. Da Profi-Displays meistens dort stehen, wo sich viele Menschen aufhalten – schließlich sollen sie ihren Zweck effektiv erfüllen – werden viele Menschen auch aus den unterschiedlichsten Richtungen (Winkeln) auf die Displays sehen. Um hier keine Abstriche bei der Bildqualität zu machen, muss der Betrachtungswinkel der Displays möglichst groß sein. D.h. der Winkelbereich, bei dem die Bildqualität annähernd gleich gut bleibt.

 

Outdoor-Bereich

Für den Einsatz im Outdoor-Bereich gelten die gleichen Bedingungen wie für den Indoor-Bereicht. In manchen Aspekten nur verschärft. So ist das Sonnenlicht noch heller als im Indoor-Bereich. Hinzu kommt die UV-Strahlung der die Displays ausgesetzt sind. Sie beeinflust die Halbleiterstruktur der Flüssigkristalle und verändert somit letztendlich die Bildqualität. Im schlimmsten Fall zerstört sie sogar das Display. Als nächster Punkt sind die Temperaturunterschiede anzumerken. Selbst in gemäßigten Breitengraden betragen sie bis zu 50°C. In alpinen Gebieten, Wüsten oder feuchten Regionen vertsärken sich die Anforderungen noch. Bei der Konstruktion professioneller Displays sind diese Aspekte je nach Einsatzgebiet mit zu berücksichtigen. TV-Geräte sind hier völlig fehl am Platz.

 

Noch mehr Aspekte

Es gibt aber noch mehr Gründe, TV-Geräte nicht für professionelle Zwecke zu gebrauchen. Vandalismus und Diebstahl gehören ebenso dazu wie Design oder Vielseitigkeit der Anschlüsse, einfache Wartung und Bedienung.

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